Mama’s Kuscheldecke (WiP) – Teil 1: ein neuer Patchwork-Block

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Mit Maxi’s Kuscheldecke habe ich meine Freude am Patchworken und Quilten entdeckt. Und da meine Mama Patchwork, Kuscheldecken und vor allem Selbst-Gemachtes liebt, habe ich mir in den Kopf gesetzt, ihr so eine Decke zu Weihnachten zu machen (noch 10 Tage…. kein Stress).

Für die Decke will ich also wieder einen Patchworkblock, der im optimalen Fall fürchterlich kompliziert aussieht, aber mit der richtigen Technik super einfach und schnell zu nähen ist…

Mustersuche

…und ich habe tatsächlich einen Block gefunden, der diesen Anforderungen gerecht wird. Naja, das “furchtbar kompliziert” vielleicht doch nicht ganz, aber er sieht nach sehr viel mehr Arbeit aus, als er tatsächlich macht.

Darf ich vorstellen: Disappearing Hourglass

Der Hourglass-Block ist super schnell und super einfach zu nähen. Und irgendein kreativer Mensch hatte dann die Idee, den bereits fertigen Block zu zerschneiden und die Einzelteile in veränderter Anordnung/Drehung wieder zusammen zu nähen. Es gibt da sicher noch einige andere Variationen… Ich habe mich auf jeden Fall für die 4. Variante entschieden. Je nachdem wie man die Blöcke dann zusammen setzt, ergibt das dann wieder ein anderes Bild, für diese Decke werden die Blöcke so angeordnet:

Wie genau man den Block am einfachsten zusammensetzt könnt ihr euch HIER ausdrucken. Spoiler: es ist lächerlich einfach…

Materialien

Am einfachsten wäre es jetzt natürlich, wenn man sich ein Precut-Paket leistet. Genauer gesagt zwei Stück: einmal hell und einmal dunkel. Die Quadrate von einem Charm-Pack sind leider zu klein für dieses Projekt und Layer-Cakes sind nicht überall erhältlich. Abgesehen davon kosten die Precuts auch einiges.

Etwas mehr Arbeit, aber deutlich billiger, sind die kleinen Stoffpakete, die man ab 10€ bekommt. Für den “Hintergrund” (die hellen Teile), Rahmen und Binding habe ich einen hellen Patchworkstoff als Meterware verwendet.

Der Kuschelfleece als Rückseite hat sich bei meiner ersten Decke schon bewährt und auch dem Volumenvlies bin ich treu geblieben.

Die einzelnen Blöcke

Am aufwendigsten (und lästigsten) war die Vorarbeit. Da ich mir keine Precuts geleistet habe, muss ich wohl oder übel mir meine Quadrate selbst zurecht schneiden. So einfach das zwar klingt, ich glaube, ich habe kein einziges geschafft, das auch tatsächlich vier rechte Winkel und eine Kantenlänge von exakt 25cm hat…. naja, die Blöcke werden in den weiteren Schritten eh mit schrägen Fadenverlauf geschnitten, da kann ich mit ein bisschen Zupfen und Ziehen diese Ungenauigkeit wieder ausgleichen….

Sobald man seine großen Quadrate hat, geht alles sehr sehr schnell. So schnell, dass ich komplett vergessen habe, Fotos zu machen. Dafür bin ich jetzt die stolze Besitzerin von 19 Blöcken. Wer sich über die Zahl wundert: ich habe im Eifer des Gefechts einen falsch zerschnitten und da ich das Material sehr knapp bemessen habe, muss ich mir jetzt noch eine Lösung einfallen lassen, wie ich den 20. Block auch hinbekomme…

Hier geht’s zu den anderen Teilen der Kuscheldecke

 

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