Patchwork Tasche – praktisch mit einfachem Schnittmuster

Meine Mama handarbeitet gerne, mag Patchwork und liebt Taschen. Was liegt also näher, als ihr eine Patchwork-Handarbeitstasche zu machen?

Bei einem meiner letzten Besuche bei Quilt & Textilkunst in München habe ich ein paar Päckchen mit Stoffresten mitgenommen und dann am Abend gemeinsam mit meiner Mama nach Farben sortiert. Dabei sind uns ein paar Stoffe besonders ins Auge gefallen und die hab ich jetzt für die Blöcke verwendet.

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Das Schnittmuster ist total einfach: 22 Quadrate werden einfach erst einmal in Reihen aneinander genäht und dann werden die Kanten (im Bild farblich und mit Pfeilen markier) zusammen genäht – und schon ist die Tasche fertig! Es fehlen dann eigentlich nur noch das Futter und die Henkel.

Schnittmuster für die Patchworktsche

Aber erst einmal müssen die Blöcke gemacht werden. Dazu habe ich mir die Quadrate (größer als sie letztendlich werden sollen) aus weißem Baumwollstoff vorbereitet, die bunten Quiltstoffe darauf genäht und anschließend auf die gewünschte Größe zurecht geschnitten.

Leider habe ich im Eifer des Gefechts keine Fotos von der Technik selbst gemacht und ich finde auch gerade das YouTube-Video nicht mehr, was mich damals inspiriert hatte 🙁 . Also versuche ich die Technik so gut ich kann zu beschreiben:

  • Das erste Stoffstückchen wird so wie es ist auf das Grundquadrat gelegt.
  • Beim zweiten Stoff wird die Nahtzugabe umgefaltet (evtl. mit dem Daumennagel drüber gehen, bügeln muss man eigentlich nicht) und auf den ersten Stoff gelegt
  • Jetzt wird mit einem Zierstich der zweite Stoff auf den ersten und das Grundquadrat genäht

Bei dieser Technik sieht man gleich von Anfang an, wie es einmal aussehen wird. Außerdem erspart man sich das Bügeln!

Fazit:

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  • Technik:  Die „Crazy Quilt“-Technik geht schnell und macht richtig viel Spaß. Schöner wäre es natürlich, wenn ich die Zierstiche nicht mit der Maschine gestickt hätte, sondern mit der Hand, aber das wäre zeitlich einfach nicht mehr drin gewesen. Beim nächsten Mal probiere ich das aber definitiv aus!
  • Material: Ich bin froh, dass ich mich für die „echten“ Quiltstoffe entschieden habe. Sie sind edel und sehen einfach super aus! Gerade für solche Projekte sind Überraschungspakete voller Resterl, wie man sie manchmal in Quiltshops gibt, eine tolle Grundlage. Man kann natürlich auch seine eigene Restekiste plündern!
  • Wattierung: Es gibt keine! Ich war anfangs etwas besorgt, dass die Tasche dann nicht genug Körper hat, aber Durch die verwendete Technik passt alles.
  • Schnittmuster: Der Schnitt ist einfach nur noch genial! Es sieht kompliziert aus und ist aber ganz einfach zu nähen. Die einzige Schwierigkeit stellen die Henkel dar, wenn man (wie ich) darauf besteht, die Spitzen der Quadrate nicht abzuschneiden. Selbstverständlich geht das auch sehr viel einfacher mit einer geraden Naht.

Alles in allem ist die Tasche viel schöner geworden, als ich während dem Nähen gedacht hatte. Eigentlich will ich sie gar nicht hergeben…  Naja, da hilft alles nicht: ich werde wohl oder übel noch eine für mich machen müssen!

Hast Du auch schon so eine Tasche genäht? Schick mir doch ein Foto!
Du weißt einen Trick für die Henkel?
Dir gefällt die Technik, Du kannst aber mit meiner Beschreibung nichts anfangen?
Schreib mir in den Kommentaren!

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