Warum man anderen Leuten nie beim Ausmisten ihres Stofflagers helfen sollte…

Ich habe glücklich meine Stoffe reduziert, nach Marie Kondo in einen Schrank geräumt und mir geschworen, nur noch für konkrete Projekte Stoff zu kaufen. Und das auch erst dann, wenn ich etwas vom bestehenden Lager vernäht habe.

Tja… und dann kam meine Mama auf die Idee, doch ihr Stofflager auszumisten, nach Marie Kondo zu ordnen und nur noch für konkrete Projekte Stoff zu kaufen. Die restlichen Stoffe sollten alle weg und ich sollte „nur mal kurz“ düber schauen, ob ich nicht doch irgendwas brauchen könnte.

Ich mache eine lange Leidensgeschichte (oh ja, ich habe gelitten… bei jedem Stückchen Stoff, dem ich kein Zuhause geben konnte) kurz: meine guten Vorsätze haben zumindest bewirkt, dass ich „nur“ einen Wäschekorb voller Stoff mit nach Hause gebracht habe. Streng genommen habe ich damit ja auch gar nicht gegen meine Vorsätze verstoßen, immerhin habe ich die Stoffe ja nicht gekauft! Und für die meisten hätte ich sogar schon ein kon

Patchworkstoffe

Jede Menge gemusterte Baumwolle. Teilweise als halb oder fertig genähtes Kleidungsstück, aber von allen größere Mengen, alle wunderschön und alle Patchwork-geeignet.

Einen Teil der Stoffe konnte ich schon so kombinieren, wie ich ihn für einen Quilt vernähen möchte. Dazu fehlt dann nur noch ein unifarbener Kontraststoff. Aber das perfekte Muster für diese Decke hab ich mir schon überlegt…

Bei diesem Stapel bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht 100% sicher, ob sie mir alle gefallen. Aber ich weiß, was ich immer für Patchworkstoffe ausgebe und sooo viel Platz nehmen sie nun auch wieder nicht weg, oder?

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Stoffe für Kinderkleidung

Jeans und Kordstoff für Hosen kann man immer brauchen. Für meinen Großen sind die Stücke zwar schon zu klein, aber die kleine Prinzessin braucht sicher was.

Aus dem rosa-weiß karriertem Stoff könnte ich mir ein süßes Röckchen oder Kleidchen für die Prinzessin vorstellen. Allerdings muss sie da noch ein bisschen wachsen.

Mittelalter-/LARP-Stoffe

Genug hellblau/hellgoldener Jacquard für ein berüchtigtes „Vorhangkleid“. Nicht unbedingt mein Standard, aber Farbe und Muster gefallen mir und der Stoff fällt herrlich weich.

Außerdem hab ich noch Grün/Blaue Seide gefunden (genug für ein paar Nestelärmel) und ein Stückchen braune Wolle (daraus wird ein Hut). Den roten Samt und das schwarze Leinen hab ich natürlich nicht liegen lassen können. Für Accessoires kann man das immer brauchen.

Den rosageblümten Baumwollstoff stecke ich jetzt einfach auch hier in diese Kategorie: der Stoff ist durchs viele Waschen (Bettwäsche!) butterweich geworden. Als Oberstoff taugt er nicht viel, aber als Futter für ein Rokoko-Gewand finde ich ihn klasse!

Trachtenstoffe

Die Stoffe kommen wie gerufen! Ich bastele doch gerade an einem Schnittmuster für einen Trachtenrock, da ist mir jeder Stoff recht, der für ein tragbares Probestück geeignet ist. Als Bonus gabs dazu noch drei Schürzenschließen.

Windelstoffe

Windelstoffe? Oh ja! Ich bin zwar sehr zufrieden mit meinen Mullwindeln, aber ich brauche dringend saugkräftige Einlagen! Das Stückchen Molton und der Baumwoll-Frotteestoff sind ideal dafür!

Und der Rest…

Aus dem schönen handgewebten (!) Bauernleinen habe ich bereits ein Kissen und eine Sitzauflage in meiner Küche. Weitere Kissen sollen folgen. Der braune Stoff ist eigentlich nur für Kreuzstich-/Zählstichprojekte geeignet, die mache ich zwar selten, aber doch immer wieder und dann bin ich froh, wenn ich eine Alternative zu meinem weißen Zählstoff habe.

Und zu guter Letzt das zerschnittene Korsika-Shirt. Ich liebe Korsika und habe wundervolle Kindheitserinnerungen daran. Daraus wird auf jeden Fall ein Kissen fürs Fernweh und zum Träumen.

…und das war wirklich alles?

Oh nein, das waren nur die Stoffe, die ich tatsächlich weiter verarbeiten will. Ich habe dann schon noch das eine oder andere Kleidungsstück gefunden. Die alte Küchenschürze, die mir als kleines Mädchen so gefallen hat, oder ein altes Leinenhemd, perfekt für meine Schildmaid. Dann war da noch eine Pelzweste von Oma und und und….

vielleicht kann ich das nächste Mal ja besser widerstehen, wenn es heißt: „Ich räume mein Stofflager aus, willst du kurz mal drüber gucken?“

Geht es Dir ähnlich?
Hast Du vielleicht ein paar Tips, wie man der Versuchung widerstehen kann?
Schreib es mir in den Kommentaren!

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